Was ist das Mutigste, das du in letzter Zeit getan hast?
Ich habe mich entschieden, ein energieintensives Ehrenamt zu übernehmen. Angesichts des ohnehin anspruchsvollen Spagats zwischen Familie, Job und Sport ist das tatsächlich mutig. Aber wenn etwas das Richtige ist, dann muss man es tun.
Wen bewunderst du für seinen Mut?
Ich bewundere Fussballer:innen, die an grossen Turnieren einen Penalty schiessen. Sie tun dies im Wissen, dass Millionen (Milliarden?) Menschen zuschauen.
Welche Bedeutung hat Mut in deinem Alltag?
Ich glaube sehr daran, dass wir jeden Tag die Komfortzone verlassen und in die Mutzone gehen müssen. Nur so entsteht Wachstum, Weiterentwicklung und positive Veränderung. Deshalb verlasse ich, wenn immer möglich, jeden Tag die Komfortzone.
Wie prägt die Arbeit in der Mutzone deinen Alltag?
Ein Mutmacher zu sein ist kein «normaler» Job. Es erfordert viel Energie, Analysefähigkeit und Empathie, um für Kund:innen wirklich da zu sein und wirksame Begleitungen zu gestalten. Gerade weil es so anspruchsvoll ist, fasziniert mich die Arbeit in der Mutzone. Und ich empfinde sie als sehr befriedigend.
Wozu sind Mutmomente wirklich da?
Es geht vor allem darum, den Schritt in die Mutzone bewusst zu tun. In einem Mutmoment geling dies leichter, als wenn das Tagesgeschäft über einen hereinbricht. Der Mutmoment schafft Raum, um ehrlich hinzuschauen, den Kompass neu auszurichten und sich für die nächsten mutigen Sprünge aufzustellen.
Welche Strategien helfen dir, in Mutmomenten zu bestehen?
Gute Vorbereitung, hohe Konzentration und das Ziel klar vor Augen haben. Und etwas Humor und Lockerheit.
Was wünschst du dir für die Arbeitswelt?
Ich wünsche mir, dass viele Unternehmen im Flow denken: Momente der Höchstleistung, gefolgt von Phasen der Erholung, bewusst geplant und gesteuert. Ich wünsche mir, dass Menschen in als Persönlichkeiten gesehen und geschätzt werden. Und gleichzeitig, dass wir die Bereitschaft aufbringen, für die Organisation Extrameilen zu gehen.
Wie prägt die Arbeit in der Mutzone die Beziehung zwischen den Beteiligten?
Aus meiner Sicht ist Transformations- oder Strategiearbeit die beste Grundlage für echtes Teambuilding. Es ist keine konstruierte Übungsanlage, sondern es geht um den Kern einer Organisation. Dabei erleben sich die Beteiligten auf einer tieferen Ebene, bei der es um Werte, Glaubenssätze und Weltbilder geht. So entsteht echter Team Spirit und gleichzeitig Fortschritt für die Organisation.
Wie prägt die Arbeit in der Mutzone dich ganz persönlich?
Ich lerne jeden Tag dazu. Ich werde jeden Tag gefordert und ich erfahre jeden Tag Wertschätzung für meine Arbeit. Das bringt mich noch öfter in die Mutzone, und so prägt sie mich als Mensch.
Zur Person
Ich bin Unternehmens- und Strategieberater bei der Mutzone. Über Tätigkeiten im Marketing & Kommunikation (und als Leistungssportler) fand ich über Leadership-Rollen (und intrinsischer Motivation und Interesse an Unternehmensführung und Strategie) den Weg in die Beratung. Ich sehe ich als Spark und Engine: Ich lanciere gerne neue Projekte und Ideen und versorge diese mit Energie, sodass etwas Greifbares entsteht. Neben meiner Familie mit zwei Kindern bin ich Co-Präsident des Unihockeyclub Bern Capitals.
Über die Firma
Die Comapany, bei der Name Programm ist: Mutzone.
Bezug zur Mutzone
Ich bin seit Anfang 2024 für die Mutzone tätig und berate Kund:innen in Strategie- oder Organisationsentwicklungsthemen. Ausserdem halte ich unser Marketing am Laufen.